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Hilfe für notleidende Menschen in der Welt kann über finanzielle Spenden oder persönlichen Einsatz vor Ort gegeben werden. Als Arzt mit Erfahrung in tropenmedizinischen Erkrankungen und geübt durch laufende reisemedizinische Beratungen in der Praxis habe ich mich entschlossen, meine Arbeitskraft ehrenamtlich bei Hilfseinsätzen in notleidenden Gebieten zur Verfügung zu stellen, sofern es der Praxisablauf zulässt.

 

Meine konkreten Einsätze:

November 2013

Versorgung von syrischen Kriegsflüchtlingen im Libanon

 

Noch immer herrscht der Bürgerkrieg in Syrien und die Menschen leiden zunehmend. Der Krieg scheint so langsam den Libanon zu infizieren - es wird zunehmend von Anschlägen und Schiessereien v.a. im Norden des Landes bei Tripoli berichtet. Die Hilfsorganisation Humedica (http://www.humedica.org) versorgt weiterhin verschiedene Lager von Flüchtlingen in der Bekaa-Ebene, die teilweise bis nahe an der Grenze zu Syrien liegen. In einem Rhythmus von ca. 4 Wochen werden die Lager angefahren. Wir versuchen eine medizinische Basisversorgung zu geben - und ebenso verteilen wir die dringend notwendigen Hilfsgüter wie Decken, Öfen und Petroleum, um zumindest ein bißchen Hilfe für die bevorstehenden kalten und nassen Tage zu geben.

 

November 2012

Versorgung von syrischen Kriegsflüchtlingen im Libanon

 

Die Hilfsorganisation Humedica (www.humedica.org) entsandte Ärzteteams in den Norden des Landes und in die Bekaa-Ebene. Hierhin flohen viele Tausende Syrer vor dem Bürgerkrieg in ihrer Heimat mit Erschiessungen, Folter, Terror, Hunger und anderen Greueln. Aus Angst vor Repressalien gegen ihre noch zu Hause lebenden Angehörigen lassen sich viele oft nicht registrieren und sind so von der offiziellen Hilfe abgeschnitten. Unterkunft finden sie manchmal in teueren Wohnungen, oft aber nur in provesorischen Lagern, Bauruinen, Garagen oder Ställen. Hier suchen wir sie auf, um zumindest ein bißchen medizinische Hilfe geben zu können.       

 

Februar 2012

Basismedizinische Versorgung nach Taifunverwüstung auf den Philippinen

 

Nach den Taifunen im Dezember 2011 kam es zu starken Verwüstungen und Not. Humedica-Teams (www.humedica.org) halfen zusammen mit einheimischen Organisationen (und unter Militärschutz). In den abgelegenen Bergdörfern, die oft erst nach mühseligen Anfahrten über verschlammte und zum Teil zerstörte Strassen erreicht werden konnten, wurden die Hilfsbedürftigen medizinisch versorgt.   

 

September 2011

Flüchtlingselend in Äthiopien/Somalia

(Flüchtlingslager Melkadida an der äthiopisch-somalischen Grenze für 40.000 Menschen)

(viele der ankommenden Kinder sind unterernährt und kämpfen ums Überleben) 

Wegen Dürre und politischer Gewalt sehen Hunderttausende Menschen in Somalia keine andere Möglichkeit zum Überleben als in die Nachbarländer (v.a. Äthiopien und Kenia) zu fliehen. Viele - überwiegend Kinder - überleben diese Strapazen nicht. Andere schaffen den Weg und erhalten in den Flüchtlingslagern in der Halbwüste erste Hilfe und können wenigstens überleben. Die lokalen Behörden und v.a. die Hilfsorganisationen versuchen die Lager zu organisieren und Hilfe zu leisten. Humedica aus Kaufbeuren (http://www.humedica.org) unterstützt mit der Bereitstellung von medizinischem und anderem notwendigen Material und mit medizinischen Teams die ärztliche Versorgung. Die Unterstützung der einheimischen Bevölkerung, die genauso unter den klimatischen Bedingungen leiden, muß dabei ebenso dringend mitbeachtet werden.     

 

November 2010

Flutopferhilfe in Benin

(Das Wasser ist überall in den Häusern und dient als Trinkwasser und gleichzeitig zur Toilette!) 

(Die Behandlung  erfolgt unter freiem Himmel mit provisorischer "Einrichtung")

In den 14 Tagen wurden von uns ca. 1800 Menschen medizinisch versorgt. Das Team der Hilfsorganisation Humedica (Kaufbeuren; www.humedica.org) bestand aus 2 Ärzten, einem Pfleger, einer Schwester und einer Koordinatorin. Wir arbeiteten an verschiedenen Einsatzorten - u.a. in einem Flüchtlingscamp der UNHCR, wo die Menschen durch die Flut ihr sämtliches Hab und Gut und ihre Hütten verloren hatten. V.a. Malaria, Parasitosen (wie Wurmerkrankungen und Bilharziose) und Hauterkrankungen mussten behandelt werden. Teilweise waren die Menschen wochenlang ohne ärztliche Versorgung gewesen und konnten nur mit Booten erreicht werden.   

 

August/September 2010

Hungersnot im Niger

(die sehr einfachen Lebensbedingungen für die Menschen bereiten den Boden für Unterernährung und Malariaepidemien)

(Hoffnung für viele auf eine gute medizinische Versorgung -                              die ambulante Krankenstation und die 15 Betten zur stationären Behandlung)

Die durch die Hilfsorganisation Humedica (Kaufbeuren;www.humedica.org) betriebene Klinik in der Distrikthauptstadt Kollo forderte ärztliche Unterstützung an wegen der akuten Hungersnot und den folgenden vermehrten Erkrankungen. In dem durch das deutsche Aussenministerium unterstützten Einsatz waren in der Ambulanz und der Station v.a. Kinder mit akuter Malaria und Unterernährung zu behandeln.    

 

Mai/Juni 2007

Mitarbeit in Puna (Indien)

 

(Im Gespräch mit einem Patienten, der im Aidshospiz über Monate hinweg behandelt werden muß)

(Patienten, dankbar für Zuwendung - in einer Gesellschaft, in der Aidskranke ausgestossen werden und die Frauen auf vielfältige Weise unterdrückt werden)   

Aufgrund der Partnerschaft zwischen den Diözesen Eichstätt und Puna konnte ich in den 5 Wochen meines Aufenthaltes im Aidshospiz mitarbeiten, an Nahrungsmittelverteilungen mithelfen und Waisenhäuser, Altenheime und die Häuser der Schwestern von Mutter Theresa besuchen. Ärztliche Sprechstunden fanden in den Dörfern und den Slums von Puna statt. Die ausführlichen Gespräche mit Verantwortlichen in der indischen Diözese gaben einen weiteren tiefen Einblick in die indische Gesellschaft. Die zur Unterstützung des Aidshospizes und der medizinischen, sozialen und ökologischen Arbeit in den Dörfern initiierte Spendenaktion erbrachte bis jetzt ca. 13.250,00 Euro, die direkt - ohne Verwaltungskosten - weitergeleitet wurden.

Spendenkonto: "Puna-Projekt", Sparkkasse Nürnberg (BLZ 76050101) Kontonummer: 6089023

Bitte geben Sie auf der Überweisung Ihren Namen und Ihre Adresse mit an, da ich Ihnen sonst wegen fehlender Daten keine Spendenquittung zusenden kann. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!!